Der Name Manja klang vor einem halben Jahrhundert wie eine Losung in der hannoverschen Tanzszene. Bei Manja Chmièl zu tanzen, bedeutete zu den Auserwählten zu gehören - und sich einem harten Training zu unterziehen.

Manja forderte volle Konzentration, Einsatz und Energie.
Die 50jährige war aus Berlin nach Hannover gekommen, um in der Theaterstraße ein Studio zu eröffnen. 1922 in der damaligen Tschechoslowakei geboren, kam sie selbst erst spät zum Tanz, studierte in München bei Maja Lex und in Berlin bei Mary Wigman. Vom Ausdruckstanz der aus Hannover stammenden Meisterin grenzte sich Manja Chmièl später ab und entwickelte ihren eigenen Stil: „Der neue Tanz stellt nicht dar, er drückt nichts aus, was er selbst nicht ist. Er will nicht deuten, borgen, vermitteln.“ Manja wollte weder Pathos noch Narration, sie wollte Klarheit.
In Hannover wurde die forsche Lehrerin mit dem ungestümen Temperament und ihrer überbordenden Kreativität schnell bekannt.

In der EISFABRIK stellte sie unter ihre Autobiographie und Choreographien vor. Nun widmen ihr im Rahmen der tanzOFFensive ihre drei ehemalige Schülerinnen Renate Behrendt, Susann e Peter-Just und Eva Schöning anläßlich ihres 100jährigen Geburtstags eine Hommage mit einer Lesung aus ihrer Autobiographie, Bildern und Tanzfilmen und einer Podiumsgespräch u.a. mit Hans Fredeweß, Wolfgang A. Piontek, Thomas Schallmann, Erneste Junge und Irene Sieben.

 

Die tanzOFFensive 2022 wird gefördert vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der S Hannover Stiftung, dem Stadtbezirksrat Südstadt-Bult und wird unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder. 

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