absence#1 – deconstruction of bodies” wirft einen Blick auf das Verschwinden des biologischen Körpers: Der Mensch von morgen gestaltet sich und sein Leben effizient und individuell.... oder wird er gestaltet?

 

Wie passen biologische Prozesse des „Alterns“ in diese Lebensentwürfe? Verschwindet der Mensch im virtuellen Ideal? Verliert er sich in der Auflösung in einer individuellen Definition von Körper oder einer ästhetischen Gleichschaltung? Wo beginnt und wo endet das Mensch-Sein? Wie viel Körper kann man noch sein Eigen nennen?

Inspiriert von diesen Fragen performen fünf Bühnenkünstler*innen Aspekte des Verschwindens des biologischen Körpers. Ein Spiel mit Visionen und Illusionen. Ein Wettlauf mit der Zeit und der Neuformulierung von Wert.

absence#1 – deconstruction of bodies“ ist der erste Teil einer über mehrere Jahre geplanten Reihe über das Verschwinden. Im Zentrum der künstlerischen Betrachtung steht der Mensch und dessen Sein in der Vernetzung zum Verschwinden einzelner Aspekte seines Lebensraumes – jedes Jahr mit einem anderen Schwerpunkt und ganz unterschiedlichen Partnern.

Warm-up für die Wahrnehmung

Vor den Vorstellungen wird dem Publikum eine Einführung angeboten. In diesem Format verschränken sich eine sinnlich- körperliche Aktivierung mit inhaltlichen Einblicken in das Stück. Dieses Angebot ermöglicht dem Publikum eine intensivere Betrachtung des Bühnengeschehens, an welcher der eigene Körper teilnimmt. Die Einführung findet jeweils 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung statt.

 

IPtanz
wurde im Jahr
2000 von der Choreographin Ilona Paszthy gegründet, die ihre Tanzausbildung in Hannover begann und über Rotterdam nach Köln kam. Ihre Tanzproduktionen wurden vielfach nominiert und ausgezeichnet (u.a. mit dem Stipendium für Choreographie der Kunststiftung NRW) und sind national wie international sitespezifisch sowie in Theaterräumen und im öffentlichen Raum zu sehen, u.a. in Ungarn, Korea, Kongo und Singapur.

 

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

 

Kartenservice

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