Wegen des grassierenden Corona-Virus' werden bis auf Weiteres alle Tanz- und Theaterveranstaltungen in der EISFABRIK abgesagt.

Nachdem die Schulen angewiesen worden sind, mit Schüler*innen keine außerschulischen Aktivitäten mehr wahrzunehmne und keine Veranstaltungen zu besuchen, bleibt uns keine andere Wahl, als das Festival abzusagen. Wir bedauern das sehr und hoffen schon bald wieder veranstalten zu können. Und wir freuen uns auf ein großes Festival im kommenden Jahr - dann auch mit Künstlern, die Sie diesmal leider nicht sehen konnten.

 

20 Uhr Film: L’ÂGE D’OR

anschließend ca. 20.45 Uhr: Ist das Kunst oder was?
Gesprächsrunde.

Mit L’ÂGE D’OR hat der Choreograph Èric Minh Cuong Castaing ein wunderbar feinfühliges Werk über die Arbeit mit physisch gehandicapten Kindern geschaffen. Kinder mit motorischen Einschränkungen experimentieren am Institut Saint Thys in Marseille mit verschiedenen Tanztechniken und Virtual-Reality-Brillen, die es ihnen erlauben, wie Tänzer*innen zu sehen.

Der Film bewegt sich zwischen Dokumentation, Experiment und Fiktion und zeigt die ungewöhnliche Begegnung professioneller Tänzer*innen mit in ihren Bewegungen stark eingeschränkten Kindern.


Ist das Kunst oder was ?

Gesprächsrunde mit Célestine Hennermann (Choreographin und künstlerische Leiterin von Hennermanns Horde), Joachim von der Heiden (Performer, theater monteure), Monicá Garcia Vicente (Tänzerin und Choreographin) und Jacek Darwicki (Theaterpädagoge und Performer); Moderation: Anne Bonfert (Fräulein Wunder AG)

„Volkskunst, das ist nicht Kunst, die vom Volk gemacht wird. Volkskunst ist nicht die Malerei, die Schnitzerei, die Kneterei des Dilettanten. Volkskunst ist die Kunst, die eigenen Interessen zu artikulieren, möglichst wirksam und deshalb möglichst unkonventionell, möglichst fantasievoll, möglichst intelligent.“ (Dieter Hacker)

Tanz ist eine Kunst, die sehr viel Arbeit macht. Ohne jahrelange Ausbildung und Training keine Tänzer*innenkarriere. Es gibt andere Kunstformen, in denen die Arbeit mit Amateur*innen an der Tagesordnung ist, beim Film zum Beispiel. Aber geht das auch im Tanz?

Die Gesprächsteilnehmer*innen haben ganz unterschiedliche Erfahrung in der Arbeit mit Amateur*innen auf der Bühne – als Workshopleiter*innen, Lehrer*innen, aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und partizipativen Projekten und Formaten. Wir erwarten ein spannendes Gespräch über Fragen wie: Wie verändert diese Arbeit den Tanz? Welche Rolle kann andrerseits der Tanz für die Ausbildung und körperliche Entwicklung junger Menschen einnehmen? Und wie ist das mit dem Kunstanspruch – hat der tanzende Dilettant einen Platz auf der Profi-Bühne?


insgesamt 1 Aufführungen zwischen dem 18. Mär 2020 und 18. Mär 2020


Tänzer*nnen: Eric Minh Castaing, Silvia Costa und Aloun Marchal
Regie: Eric Minh Cuong Castaing; Script: Eric Minh Cuong Castaing, Marine Relinger
Fotos: Marc da Cunha Lopes
Ton: Dorian Racine
Produktion-Management: Annelise Mallard
Post-Produktions-Team:
Schnitt: Francois Deverger
Farb-Design: Thomas Monamy
TonMischer: Guilaume Couturier
Ton-Schnitt: Renaud Bajeux
Original-Musik: Alexandre Bouvier
Spezial-Effekte: Bizaroid

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