Die Welt scheint vielen immer fremder und verworrener. Was bedeutet "Heimat" in einer Zeit von Flüchtlingskrisen und Einwanderungsgesellschaft?

Wie sicher oder unsicher, wie offen oder geschlossen soll „Heimat“ sein? Wie konstituiert sich „Heimat“ für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen?
Felix Landerer und drei Choreograf*innen seiner Company - Jessica van Rüschen, Simone Deriu und Menghan Lou - nähern sich dieser Frage aus vier verschiedenen Blickwinkeln und mit vier unterschiedlichen Ästhetiken.

Landerers Fokus liegt auf der Angst vor Veränderung und dem absurden Verhältnis zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Gibt es in einer kapitalistischen Gesellschaft mit Verlust- und Existenzängsten überhaupt eine Möglichkeit, frei und selbstbestimmt zu leben?

Jessica van Rüschen untersucht den Körper als Ort der Heimat. Wie verhält sich die persönliche Wahrnehmung innerer Freiheit zu mentalen und materiellen Strukturen, Gewohnheiten und Bedürfnissen? Als Inspiration dient der Mensch, der Sinn kreiert in einer sinnlosen Welt.

Simone Deriu wirft in seinem Teil des Stücks die Frage auf: Kann man ein Gleichgewicht finden zwischen der Zugehörigkeit zu einer (gesellschaftlichen) Gruppe und dem gleichzeitigen Wunsch, sich von dieser abzuheben und ihr damit zu enfliehen?

Menghan Lous Choreografie widmet sich der Kontrolle des Geistes über den Zustand des Körpers. Die Heimat zu verlassen kann eine traumatische Erfahrung sein. Was, wenn es jedoch keine Alternative gibt?


Das Tanztheaterstück DIE ÜBERSETZER ist dabei immer durch die gemeinsame Fragestellung verbunden: Wie übersetzt man die hybride und dynamische Grundstrukturdes Begriffs „Heimat“ in Tanz?

Mit freundlicher Unterstützung von: Landeshauptstadt Hannover, Kulturbüro, Stiftung Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

 


Choreografie: Felix Landerer, Jessica van Rüschen, Simone Deriu, Menghan Lou
Tanz: Simone Deriu, Menghan Lou, Tatiana Marchini, Anila Mazhari, Taos Mesbahi, Boubker
Moussalli, Jessica van Rüschen, Luigi Sardone, Karolina Szymura, Wiebke Witthuhn
Choreografische Assistenz: Simone Deriu
Musik: Christof Littmann
Bühnenbild: Melanie Huke
Kostüm: Theresa Klement
Lichtdesign: Wolfgang Denker, Jessica van Rüschen, Menghan Lou, Simone Deriu, Felix
Landerer
Foto | Video | Grafik: Marc Seestaedt
Produktionsleitung | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Achim Bernsee | minusmalminus
Assistenz der Produktionsleitung: Selina Glockner
Büro | Finanzen: Judith Elbeshausen

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Termin

Do 04.05 20:00 Uhr

Eintritt


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