Diese Fabrik ist aus der 1889 von hannoverschen Wirten gegründeten »Germania-Brauerei« hervorgegangen. Die Braustätte … erreichte in ihren Blütejahren einen Ausstoß von 90.000 Hektolitern, mußte jedoch im ersten Weltkrieg … ihren Betrieb einstellen.

Noch im Jahre 1917 gründeten der Direktor und viele der früheren Gesellschafter der Brauerei die Firma »HEUWEG« (Abkürzung für »Hannoversche Eishaus- und Waren-Einkaufs-Gesellschaft«).

Bald war die neue Firma … mit einer Tageskapazität von 2.400 Zentnern Klareis in der Lage, den gesamten Bedarf der Stadt Hannover zu decken …

Die schweren Bombenangriffe 1943/44 zerstörten die Fabrik zu 90%. Nach der Währungsreform wurde sie wieder aufgebaut und 1954 war die Vorkriegskapazität wieder erlangt. Die Produktion lief noch bis zum Anfang der 70er Jahre, danach wurden die Gebäude einige Jahre kleingewerblich genutzt, heißt es im Stadtführer »Hannover zu Fuß«.

Auf der Suche nach freien Ateliers entdeckte Ende der 70er Jahre eine Gruppe von Künstlern und Künstlerinnen das Gelände der Eisfabrik, so begann das zweite Leben einer dem langsamen Verfall preisgegebenen Industrieruine.


Ein Film über die Eisfabrik Hannover.

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